Hagen Rocks Community

Du riechst so gut (24.08.1995) Maxi - 5,0 Punkte


Dies war die erste Singleauskopplung der Band Rammstein überhaupt und viel gibt es darüber nicht zu schreiben. Über die 98´Version gibt es mehr zu erzählen. Nun gut, diese Maxi-CD ist ebenfalls in der „Original Single Kollektion“ enthalten, daher bleibt sie in meiner Sammlung. Trotzdem sollte man kurz den „SCAL Remix“ von „Du riechst so gut“ erwähnen, da dieser von den Synth-Rockern Project Pitchfork stammt, die dem Song damit ihren ganz eigenen Stempel aufgedrückt haben. Das war es aber auch schon.


Herzeleid (24.09.1995) CD - 10 Punkte


Ich weiß noch genau, wo ich mir diese CD gekauft habe: Ich stand beim Media Markt in Iserlohn in einer langen Schlange an der Kasse. Dort fiel mein Blick auf diese CD. Mein erster Gedanke: Was für ein krankes Cover. Doch dann fiel mir dieses eine Lied ein, welches ich im Sommerurlaub 1995 bei meinen Großeltern immer wieder auf dem Walkman gehört habe. Es handelte sich um den Song „Rammstein“, und er befand sich auf dem Kassettensampler „A journey into sound IV“ von der Musikzeitschrift VISIONS. Und eben diese Zeitschrift hatte auch ein sehr positives Review über diese CD verfasst. Daher landete sie schließlich in meinen Einkaufskorb. Diese Platte verbrachte dann lange Zeit in meinen CD-Player, da es einfach etwas Neues, etwas Krankes, etwas Provozierendes war, Rammstein zu hören. Diese Band, die die neue Musikrichtung „Neue Deutsche Härte“ erfand, eckte überall an. Schon allein durch ihren Namen, der gerüchteweise dem Ort entwendet wurde, wo im Jahre 1988 das Flugshow-Unglück, bei dem 70 Menschen starben, stattfand. Dieser Ort wird allerdings Ramstein geschrieben. Ebenfalls provozierend sind die einzelnen Textzeilen, wie bei „Wollt Ihr das Bett in Flammen sehen“: „Ihr glaubt zu töten wäre schwer / Doch wo kommen all die Toten her“ oder „Sex ist eine Schlacht / Liebe ist Krieg“. Genauso wie in „Du riechst so gut“: „Ein blindes Kind das vorwärts kriecht / weil es seine Mutter riecht“ oder in „Laichzeit“: „Er liebt die Schwester und von hinten der Fisch“. Das Ganze wird dann durch Sänger Till Lindemann entweder mit einer militärisch klingenden Stimme vorgetragen, die öfter auch das „R“ rollen lässt, oder wie bei „Seemann“ mit einer fast harmlosen, vertrauenswürdigen Chorstimme. Zu allem kommen dann noch die Brachialgitarren und der industrial-lastige Keyboardeinsatz. Viel mehr mag ich zu dieser Platte nicht schreiben, außer vielleicht noch eins: Hört sie Euch an und liebt oder hasst Rammstein!


Engel (28.03.1997) Maxi - 4,5 Punkte


Viel zu bieten hat die erste Auskopplung „Engel“ aus dem Album „Sehnsucht“ nicht. Der Titelsong erhält noch nicht mal einen Remix, wobei ich zugebe, dass dieser auch schwer zu erstellen ist. Dafür wird der Bandsong „Rammstein“ zweimal von der Band Eskimos & Egypt abgemixt. Als Originalversionen befindet sich zudem die Titel „Rammstein“ und „Sehnsucht“ auf dieser Maxi-CD. Wie auch die „Du hast“-Maxi ist diese CD nur wegen der „Original Single Kollektion“ in meinem Besitz. Die Digipack-Ausgabe ist bereits auf meinen Verkaufsstapel gewandert.


Engel (Fan-Edition) (26.05.1997) Maxi - 8,0 Punkte


Dieser Song war der kommerzielle Durchbruch der Band Rammstein. Einen großen Anteil hatte daran sicherlich auch Bobo, die die Band mit ihrem engelhaften Gastgesang unterstützte. Bobo ist übrigens die Frontsängerin der deutschen Rockband Bobo in White Wooden House. Als Zugabe gibt es mit „Feuerräder“ und „Wilder Wein“ zwei Demoaufnahmen aus dem Jahre 1994. Bei „Feuerräder“ handelt es sich um eine sehr abstrakt umschriebene S/M-Handlung und bei „Wilder Wein“ geht es mal wieder um die Liebe, auch wenn dies hier nicht beim ersten Hören klar heraussticht. Die Band Eskimo & Egypt, die hier das Instrumental zu „Rammstein“ abliefern, profitierten ebenfalls von Rammsteins Erfolg, da sich auf deren späterer Single „Obsessional love“ ein „Supported by Rammstein“-Aufkleber befand. Der Kauf der Fan-Edition hat sich also gelohnt.


Du hast (21.07.1997) Maxi - 4,0 Punkte


Die zweite Auskopplung aus dem Album „Sehnsucht“ bietet nicht viel Neues. Zunächst gibt es die „Single Version“ von „Du hast“ und die „Album Version“ des Liedes „Bück Dich“. Dann wird „Du hast“ nochmals vom Produzenten Jacob Hellner gemixt, was den Titel zwar auf über sechs Minuten bringt, aber sonst auch nicht viel weiter. Dies trifft ebenfalls auf den Remix von der Band Clawfinger zu. Diese Maxi-CD bleibt nur in meinen Bestand, da sie gleichzeitig auch Bestandteil der „Original Single Kollektion“ von Rammstein ist.


Sehnsucht (25.08.1997) CD - 7,0 Punkte


Was war man gespannt auf das zweite Album dieser Band. Konnten sie wirklich noch mal so skandalös wirken wie mit ihrem ersten Album „Herzeleid“ oder sogar die überraschenden Debütsongs noch toppen? Das Cover der CD ist auf jeden Fall um einiges härter und besser gelungen. Mit dem zweiten Stück der Platte „Engel“ gelang Rammstein der endgültige Durchbruch. Dies haben sie vor allem der Gastsängerin Bobo und dem „From dusk till dawn“-ähnlichem Video zu verdanken. Dem Thema Sodomie und den Folgen, wenn Menschen, die unter dieser Sucht leiden, sich gerade eben nicht den Tieren zuwenden, wird mit „Tier“ ein Song gewidmet. Wo bei den Ärzten bei „Bitte, bitte“ noch die Ironie durchschimmerte, kann man bei „Bestrafe mich“ sofort merken, dass Rammstein den Song und dessen Inhalt ernst meinen. Die zweite Single der Platte „Du hast“ befasst sich mit der Hochzeitsfrage und der Antwort, die keine Braut hören möchte. Eine Affinität zum Thema SM hatten Rammstein ja schon immer, diese gipfelt nun in dem Song „Bück dich“, welcher mit nasaler Stimme vorgetragen wird. Auch vor so einem erschreckenden Thema wie Inzest macht Rammstein nicht halt - zu hören in „Spiel mit mir“. Nicht nur bei diesem Song fällt auf, dass das ganze Album sehr durch die Keyboardarbeit von Christian „Flake“ Lorenz geprägt ist. Dann folgt mit „Klavier“ die einzige Ballade des Albums. Was bei vielen Alben zum Ausruhen und Runterkommen funktioniert, wirkt hier eher störend bzw. wie ein Bruch. Dadurch gehen meiner Meinung nach den folgenden Lieder „Alter Mann“ und „Eifersucht“ völlig unter und können auch nicht durch die harten Texte überzeugen. Einzig der letzte Track „Küss mich (Fellfrosch)“ fällt dann noch mal durch den komplett verrückten Text auf, den ich bis heute nicht wirklich verstanden habe. Fazit: Würde „Klavier“ am Ende der CD stehen wären hier mehr Punkte drin gewesen.


Das Modell (24.11.1997) Maxi - 7,5 Punkte


Die erste Coverversion von der Band Rammstein wurde auch gleich als Single ausgekoppelt. Das dazugehörige Video sorgte für viel Aufregung, da darin die früheren Aufnahmen der Filmregisseurin Leni Riefenstahl gezeigt wurden, die wegen ihrer Nähe zum Nationalsozialismus im Allgemeinen und zu Adolf Hitler auf persönlicher Ebene eine der kontroversesten und umstrittensten Figuren der Filmgeschichte darstellte. Rammstein müssen eben provozieren. Das Original von „Das Modell“ von der Band Kraftwerk müsste eigentlich jedem bekannt sein. Durch das Intro von Mathilde Bonnefoy wurde hier auch noch die typische Rammstein-Ironie miteingebunden. Der zweite Song ist textlich wieder sehr gewagt, da er aus Sicht eines Spiegels geschrieben wurde, von dem gerade „Kokain“ geschnupft wird. Dann gibt es noch eine Special-Version von dem Stück „Alter Mann“. Ebenfalls ist das „Rammstein Computerspiel für Windows“ auf dieser Maxi-CD vertreten. Ein billiger Doom-Abklatsch, der einem für zehn bis fünfzehn Minuten die Zeit vertreiben kann.


Du riechst so gut ´98 (25.05.1998) Maxi - 7,0 Punkte


Der Hit des Jahres 1995 in neuem Gewand. Gleich sieben Remixe von vier verschiedenen Künstlern sind auf dieser Maxi-CD vertreten. Zunächst konzentrieren sich Faith No More einfach nur auf das Wesentliche des Songs und erschaffen einen Remix, der nur 1.57 Minuten dauert. Komisch und kranke Idee das Ganze, aber irgendwie auch verdammt cool. Der inzwischen ehemalige Gitarrist von KMFDM, Günter Schulz, produziert dann einen Remix, der erst die poppige Seite des Songs zeigt, dann aber schnell im Acid-Bereich landet. Den Noise- und Electropunk-Sektor deckt Olav Bruhn von der Band Bodo in White Wooden Houses mit seinem Remix ab. Die Frontlady dieser Band, folgerichtig Bobo, gibt dem Remix ihres Bandkollegen Sascha Moser mit ihrem Gestöhne den letzten erotischen Kick. Zum Schluss gibt es den passenden Remixtitel, nämlich den „Migräne-RMX“, der nur etwas für wirkliche Industrial-Fans ist. Das Video zu „Du riechst so gut“ befindet sich übrigens auch als CD-Rom-Track auf dieser Maxi-CD. Dabei steckt Rammstein aber noch in ihren Kinderschuhen, was Videos betrifft.


Stripped (11.08.1998) Maxi - 7,0 Punkte


Die zweite Coverversion von Rammstein, und wieder ein kleiner Hit. Diesmal wurde sogar international gecovert, nämlich die Band Depeche Mode. Dies ist auch gleichzeitig eine Single-Auskopplung vom Tribute-Album „For the Masses“, wo neben Rammstein auch noch The Cure, Monster Magnet, Deftones und viele mehr Depeche Mode Tribut gezollt haben. Den Song „Stripped“, der vom Songfluss her perfekt zum Gesang von Till Lindemann passt, war mir von der Originalband aber bisher unbekannt. Die einzelnen Remixe können sich hören lassen. Zunächst verwandelt Johan Edlund, Sänger der Band Tiamat, den Song in ein noch düsteres Gothic-Metal-Stück. Dann darf Industrial-Experte Charlie Clouser ran mit seinem „Heavy Metal Mix“ und wie der Name „Tribute to Düsseldorf Mix“ schon verrät, wird der Band Kraftwerk ebenfalls Tribut gezollt: Gute Idee! Einzig der „FKK Mix“ von Günter Schulz (KMFDM) ist etwas schwach ausgefallen. Als Zugabe gibt es noch die Liveaufnahme „Wollt Ihr das Bett in Flammen sehen“ als Mulitmediatrack, den man erst ans Laufen bekommt, wenn man das Rammstein-Logo entzündet. Muss man erstmal drauf kommen. Ich bin auf den dritten Coversong gespannt.


Live aus Berlin (30.08.1999) CD - 5,0 Punkte


Livealben sind immer schwer zu beurteilen, vor allem bei einer visuellen Band wie Rammstein. Daher wurde auch gleichzeitig eine DVD von diesem Berliner Wuhlheide-Auftritt produziert. Insgesamt muss ich jedoch sagen, dass die gesamte Aufnahme sehr dumpf klingt, insbesondere ist dies bei „Bestrafe mich“ und „Engel“ zu hören. Da gibt es Bootlegaufnahmen, die besser klingen. Das Publikum geht jedenfalls hörbar mit - das Keyboardsolo von Christian „Flake“ Lorenz in „Weisses Fleisch“ wird lautstark mitgeklatscht und angefeuert, genauso wie bei „Bück mich“ mit dem Publikum gespielt wird. Und der Refrain von „Klavier“ wird sehr laut mitgesungen. Gut finde ich, dass mit „Wilder Wein“ ein Song aus der Frühphase der Band mit dabei ist. Auffallend ist, dass die Band nicht mit dem Publikum kommuniziert und es noch nicht einmal „Danke“ nach den einzelnen Stücken sagt. Manchen würde dies übel aufstoßen, die Fans von Rammstein sind es aber gewöhnt. Warum nach dem letzten Song „Seemann“ noch der gesamte Abspann der Show mit aufgezeichnet wurde, ist für mich unverständlich. Für mich hat diese CD nur Vervollständigkeitscharakter, daher auch die niedrige Punktzahl.
Auf der limitierten Doppel-CD befinden sich nicht nur sämtliche Stücke des Auftritts, sondern auch die Songs „Tier“, „Asche zu Asche“ und „Wilder Wein“ als CD-Rom Tracks, sozusagen als kleiner Appetizer für die gleichnamige DVD.


Mutter (02.04.2001) CD - 8,5 Punkte


Würde ich CDs nur anhand des Covers kaufen, wäre diese auf jeden Fall dabei. Das Cover stellt ein Werk der Künstler Daniel & Geo Fuchs da, welches einen im Mutterleib abgestorbenen konservierten Fötus darstellt. Manche Menschen halten dies für makaber, doch dann sollten sie aber die Lieder/Texte auf diese Platte besser gar nicht erst anhören. Die Platte beginnt mit einer Flüsterstimme, um dann umso gewaltiger in den Refrain „Mein Herz brennt“ zu starten. Wer hier nicht versucht ist, den Refrain lautstark mitzusingen, braucht auch gar nicht erst weiterhören.Rammstein und Marschmusik? Ja, das passt gut, zu hören in „Links 2 3 4“. Und bei „Sonne“ wird gleich im Refrain weitergezählt. Es folgt ein Song mit einem Text, der bestens für die Liveshows der Band geeignet ist: „Ich will“, denn hier stellt Sänger Till Lindemann seinem Publikum folgende Fragen: „Könnt ihr mich hören / Könnt ihr mich sehen / Könnt ihr mich fühlen“ um dann mit einem „Ich versteh euch nicht“ zu enden. Deshalb wird auch nach knapp eineinhalb Minuten das Publikum eingeblendet, welches die Fragen schreiend beantwortet. Zu Feuer hat sich Rammstein ja schon immer hingezogen gefühlt, hier folgt der Song dazu: „Feuer frei!“ Aus der Sicht eines künstlich erzeugten Kindes, welches sich nach seiner Mutter sehnt ist der Titeltrack geschrieben. Der Text gibt sehr zu denken, besonders wie nah Phantasie und Wirklichkeit aneinander liegen. Manche würden den folgenden Text auch als makaber bezeichnen: „Ich durfte keine Nippel lecken / Und keine Falte zum verstecken / Niemand gab mir einen Namen / Gezeugt in Hast und ohne Samen // Der Mutter die mich nie geboren / Hab ich heute Nacht geschworen / Ich werd ihr eine Krankheit schenken / Und sie danach im Fluss versenken“. Man bedenke auch, dass die CD kurz vor Muttertag herausgekommen ist. Nicht minder makaber ist die Geschichte des Kindes, welches lebendig mit seiner „Spieluhr“ begraben wurde. Gänsehaut garantiert hier die fast geisterhaft wirkende Stimme des Kindes, gesungen von Khira Li. Die Vorteile die es mit sich bringt, wenn man ein „Zwitter“ ist, werden im gleichlautenden Song besungen, aber nicht ohne einen kleinen Schuss Ironie bzw. Satire. Viel hineinzuinterpretieren ist in den Text von „Adios“. Ich vermute hier wird die Wirkung einer bestimmten Droge besungen. Zunächst kann man den Titel „Nebel“ nicht mit dem Text des Songs in Verbindung bringen. Wenn man aber den Titel rückwärts liest, wird einiges klarer. Viele sprechen hier von einem Konzeptalbum, der Band Rammstein. Soweit möchte ich nicht gehen. Ich beschränke ich mich auf das makaberste Album der Band.


Links 2-3-4 (14.05.2001) Maxi - 7,5 Punkte


Marschmusik meets Rammstein. Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Song „Links 2 3 4“ mittlerweile auf einigen Exerzierplätzen diverser Bundeswehrkasernen geschrien wird. Der bisher unveröffentlichte Song „Hallelujah“ richtet sich dann mal wieder gegen die Kirche, insbesondere gegen deren Vorsteher. Der Refrain sagt alles: „Wenn die Turmuhr zweimal schlägt / Hallelujah / Faltet er die Hände zum Gebet / Hallelujah / Er ist ohne Weib geblieben / Hallelujah / So muss er seinen Nächsten lieben / Hallelujah“. Die schwedisch-norwegische Crossover-Band Clawfinger, die mit Jacob Hellner den gleichen Hausproduzenten wie Rammstein haben, liefert dann den „Geradeaus Remix“ ab. Dieser ist allerdings nur halb so interessant wie der „Technolectro Mix“ von dem deutschen DJ Westbam. Dieser packt den Song in ein komplett neues Gewand und lässt den Refrain von einer Computerstimme singen. Der folgende „Hard Rock Cafe Bonus Mix“, ebenfalls von Westbam gemixt, könnte so auch auf der Mayday laufen, da man dort kaum noch etwas von Rammstein entdeckt. So müssen Remixe meiner Meinung nach sein.


Ich will (10.09.2001) Maxi - 7,0 Punkte


Einer der besten Livesongs von Rammstein, denn hier kann die Band perfekt mit dem Publikum kommunizieren. Durch die Fragen: „Seht ihr mich / Versteht ihr mich / Fühlt ihr mich / Hört ihr mich“ wird das Publikum aufgefordert lautstark zu antworten, was bei jeder Liveshow passiert. Daher wurde zum Beweis auch die Liveaufnahme vom Auftritt am 18.05.2001 im Berliner Velodrom als Audiodatei und als CD-Rom Track dieser Single beigefügt. Dem DJ Westbam gelingt diesmal leider nicht, das Kunststück von „Links 2 3 4“ zu wiederholen, da sein Remix diesmal zu abschreckend und lang wirkt. Da bekommt es der andere deutsche DJ Paul van Dyke schon besser hin, der HipHop- und Housebeats unter den Song legt. Als Zugabe gibt es dann noch eine Coverversion, die Rammstein live mit der Band Clawfinger präsentiert: „Pet sematary“, eins meiner Lieblingsstücke von den Ramones. Hier singt übrigens Keyboarder Flake, was sich leider sehr grausam anhört. Naja, ist halt mal was anderes.


Lichtspielhaus (01.12.2003) DVD - 8,5 Punkte


Eins vorweg: Wenn man schon so ein futuristisch wirkendes Menü für eine DVD entwirft, sollte man auch darauf achten, dass die einzelnen Punkte schnell angewählt werden können. Dies ist hier leider nicht der Fall. Ansonsten gibt es alle Videos der Band Rammstein zu sehen, die zu den ersten drei Alben produziert wurden. Als Zugabe sogar dann noch fünf ‚Making of‘ der Videos und insgesamt zehn Liveaufnahmen, davon fünf aus Berlin, eine aus Düsseldorf und jeweils zwei vom Rock am Ring und dem Big Day Out-Festival in Australien.
Mehr zu erzählen gibt es allerdings zu den Videos. Gestartet wird mit der ersten Version von „Du riechst so gut“, wo die Band noch nicht wirklich kreativ ist, denn die einzelnen Bandmitglieder mit nackten Oberkörper vor einem weißem Hintergrund, mit Einblendungen von Blumen und Dobermännern zu sehen, ist keine wirkliche Freude. Auch der zweite Versuch „Seemann“ erinnert mich spontan an eine Mischung aus früheren Depeche Mode und Philip Boa-Videos, wobei diese bessere Frisuren hatten als die Bandmitglieder hier vorzuweisen haben. Beim Bandsong „Rammstein“ werden, da er ja als Soundtrack zum „Lost highway“-Film diente, Szenen aus dem Film und Liveaufnahmen der Band gemischt. Quentin Tarantino´s „From dusk till dawn“-Feeling im Hamburger Hafenviertel kommt dann bei „Engel“ auf. Die zweite Version von „Du riechst so gut ´98“ stellt dann schon einen kleinen Horrorfilm da, welche die Geschichte des Wolfmenschen wieder auferstehen lässt. Das dazugehörige Video zu dem Depeche Mode Coversong „Stripped“ sorgte für viel Aufregung, da darin die früheren Aufnahmen der Filmregisseurin Leni Riefenstahl gezeigt wurden, die wegen ihrer Nähe zum Nationalsozialismus im Allgemeinen und zu Adolf Hitler auf persönlicher Ebene eine der kontroversesten und umstrittensten Figuren der Filmgeschichte darstellte. Skurril ist das Video zu „Sonne“, da hier das Märchen von Schneewittchen gezeigt wird. Klar, dass hier nur sechs Zwerge auftreten und Schneewittchen sich von ihrer dominanten Seite zeigt. Im Making of wird übrigens erläutert, das der Text des Liedes zunächst für einen Boxer gedacht war - leuchtet im Nachhinein auch ein. Es folgt das animierte Ameisenvideo zu „Links 2-3-4“ und eine weitere krasse Umsetzung folgt mit „Ich will“, die die Geschichte eines Raubüberfalls erzählt, für den die einzelnen Täter hinterher ausgezeichnet werden. Ein eher harmloses Video stellt dann „Mutter“ dar, obwohl der Text mit einer der makabersten der Band ist. Zum Schluss werden dann noch mal Filmaufnahmen aus „xXx – Triple X“ und Liveaufnahmen für „Feuer frei!“ gemischt. In knapp zehn Minuten werden dann übrigens für „Achtung Blitzkrieg!“ ein Querschnitt von Fernsehauftritten bzw. Interviews gezeigt. Die zehn Liveaufnahmen zeigen ebenfalls einen guten Querschnitt der fulminanten Liveshows von Rammstein. Hier ziehe ich aber lieber die kompletten Aufnahmen von „Live aus Berlin“ und „Völkerball“ diesen Videos vor. Fazit: Gute DVD, die hoffentlich bald um einen zweiten Teil reicher wird.


Mein Teil (27.06.2004) Maxi - 6,5 Punkte


Der makaberste Song der Band Rammstein. Er ist besonders makaber, da er auf einer wahren Begebenheit basiert. Ein Auszug aus dem Text sollte dies verdeutlichen: „Ist doch so gut gewürzt und so schön flambiert / Und so liebevoll auf Porzellan serviert / Dazu ein guter Wein und zarter Kerzenschein / Ja da laß ich mir Zeit etwas Kultur muss sein“. Wie soll man aber nun mit einem Remix etwas noch Ungewöhnlicheres daraus kreieren? Vielen Künstlern wie z.B. den Nine Inch Nails oder Marilyn Manson hätte ich dies zugetraut, aber nicht den Pet Shop Boys, die hier gleich zwei Remixes abliefern. Der „You are what you eat Edit“ kommt mit unterlegten Discobeats daher und wertet die Melodie des Refrains noch dadurch auf. Auch die Produzentenlegende Arthur Baker (u.a. Afrika Bambaataa) mixte einen House-Drum´n´Bass-Sound unter und benutzt nur den Refrain, wodurch der Song sehr tanzbar wird. Der „There are no guitars on the Mix“ von den Pet Shop Boys geht leider eher unter und ist meines Erachtens auch zu lang geraten. Remixes können schon spannend sein.


Amerika (13.09.2004) Maxi - 7,0 Punkte


Eine Maxi-CD, die viel zu bieten hat. Der Song „Amerika“ könnte den perfekten Liebesbeweis an eben dieses Land darstellen, erklingt am Ende nicht der Ausspruch „This is not a love song“. Typische Rammstein-Ironie. Damit es die Amis auch verstehen, gibt es auch gleich die englische Version hinterher, bei der man natürlich versucht ist, den Text auf deutsch mitzusingen. Auffallend ist aber, dass der Chor, der die Antworten liefert in dieser Version viel heller erklingt, was dem Song sehr gut tut. Kommen wir jetzt zu den einzelnen Remixen. Wer Alec Empire (Ex-Atari Teenage Riot) mag, mag auch dessen „Digital Hardcore Mix“, die anderen werden es aber für reinen Krach halten. Wie der Name „Western-Remix“ schon andeutet, wurden hier leichte Western-Melodien, aber auch mehrere Sprachsamples untergemischt. Das Ganze wurde von Olsen Involtini gemixt, der später das erste Soloalbum von Bela B. produzierte und auch bei der Band Seed seine Finger im Spiel hat. Die Remixer Andy Panthen & Mat Diaz sorgen dann mit den dumpfen Basstönen dafür, dass man diesen Song auch in einer Großraumdisco hören könnte. Der Ghetto-Rapper Bushido liefert einen passenden Rap zum „Electro Ghetto Remix“. Diese Idee ist zwar nicht ganz neu, geht hier aber überraschend auf. Zum Schluss wird dann noch die Trance- und Dance-Gemeide mit einem Remix von dem Duo Jam & Spoon abgedeckt. Der achte Track „Mein Herz brennt“ ist dann als Vorschau auf das Album von Torsten Rasch zu sehen, der einige Rammstein-Lieder als klassische Opernstücke vorträgt. Fazit: Vielleicht nicht die besten Remixes, dafür die interessantesten.


Reise, Reise (27.09.2004) CD - 8,0 Punkte


Die CD von Rammstein mit dem harmlosesten Cover. Dies soll dann aber auch das einzig harmlose an dieser Platte bleiben, da die Texte wieder nur so vor kruden Gedanken sprühen. Nach einem Intro, was eher fehl am Platze wirkt, geht es mit dem Titeltrack los. Schon der zweite Song „Mein Teil“ ist dann sehr provokant, da er aus der Sicht eines Opfers des Kannibalen von Rothenburg geschrieben wurde. Dieser hat damals folgende Anzeige in einer Zeitung aufgegeben: „Suche gut gebauten 18-30jährigen zum Schlachten – Der Metzgermeister“. Die Schmerzensschreie, die am Ende des Liedes ertönen, sind dann hoffentlich nicht original. Der Song “Dalai Lama“, welcher von zu weit gehender Vaterliebe handelt, erinnert im Chorus sehr an den Song „Engel“. Höhepunkt des Albums ist dann das Lied „Keine Lust“, dessen Text man ziemlich schnell meint richtig zu verstehen. Ich behaupte hier aber, dass man sich diesen Song öfter anhören sollte, denn dann deutet man ihn vielleicht ganz anders. Der Song „Los“ zeigt, was man alles sein kann, wie z.B. sprach-, rat- und fassungslos, aber auch noch vieles mehr. Es folgt ein Statement gegen „Amerika“, wo es im Refrain allerdings lautet „We´re all living in Amerika / Amerika ist wunderbar“. Dies wird durch die Textzeile „No, this is not a lovesong“ revidiert. Das Liebeslied an die Stadt “Moskau” ist dann aber Ernst gemeint. Hier wird Sänger Till Lindemann übrigens im Refrain durch die russische Übersetzerin Viktoria Fersh unterstützt, wodurch das ganze einen Ofra Haza-Touch bekommt. Der Song „Stein um Stein“ wird dann aus der Sicht des Mörders erzählt, der sein Opfer gerade einmauert. Die folgende Ballade „Ohne Dich“ ist eine der gefühlvollsten Nummern die Rammstein jeweils geschrieben hat - großartig. Musikalisch bietet die ganze Platte allerdings nicht viel Neues. Die einzige Ausnahme stellt da schon der Dresdner Kammerchor dar, der die Band in den Liedern „Morgenstern“, „Mein Teil“ und „Amerika“ unterstützt. Beim letztgenannten Song ist ebenfalls der Kinderchor Canzonetta mit dabei. Fazit: Mit auf eine „Reise, Reise“ mit Rammstein würde ich jeder Zeit gehen.


Rosenrot (28.01.2005) CD - 8,5 Punkte


Knapp ein Jahr nach „Reise, Reise“ folgt schon ein neues Album der Band Rammstein. Der Gedanke, dass hier ein paar B-Seiten zu A-Seiten gemacht wurden, liegt nahe, doch nach zweimaligem Hören der Platte muss ich dies strikt verneinen. Hierbei handelt es sich auch nicht um ein Konzeptalbum, sondern um das bisher „ruhigste“ Album der Bandgeschichte. Los geht es aber mit dem Kracher „Benzin“. War ja klar, dass die Band, die die größte Feuershow auf der Bühne hinlegt, auch endlich ein Loblied über den Bestandteil „Benzin“ schreiben musste. Dies tun sie mit deutlichen Textzeilen wie „Willst Du Dich von etwas trennen / Dann musst Du es verbrennen // Willst Du es nie wieder sehen / Lass es schwimmen in Benzin“. Für die harten Schwulen dieser Welt wurde der Song „Mann gegen Mann“ geschrieben. Das dazugehörige Video machte auch wieder kräftige Schlagzeilen bei Bild und Express. In Märchenform wird in „Rosenrot“ das Schicksal der Männer erzählt, die für ihre Frauen alles tun. Der folgende Song „Spring“ ist für alle Gaffer von Unfällen, doch hier gipfelt dieser Wahn darin, dass einem unentschlossenen Selbstmörder die Worte „Spring“ entgegen gerufen werden und er schlussendlich von der Brücke gestoßen wird. Ein deutsch/englisches Duett mit Sharleen Spiteri wird uns dann in „Stirb nicht vor mir (Don´t die before I do)“ geboten. Der zweite schnelle Song der Platte folgt dann mit „Zerstören“, wobei hörbar am Ende des Songs das ganze Equipment der Band zerstört wird. Der Song „Hilf mir“ stellt eine moderne Version der Geschichte von „Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen“ dar. Eine neue Idee ist der spanische Song „Te quiero puta!“, unterstützt durch die Sängerin Carmen Zapata, bei dem es um die Liebe zu einer Hure geht. Der Schlusssong „Ein Lied“ wird dann wieder in Märchenform vorgetragen und soll uns sagen, dass wenn wir ohne Sünde leben und uns brav die Händchen geben, und auch nicht zur Sonne schielen, für uns ein Lied gespielt wird. Ich sage: Haltet Euch dran!
Auf der beiliegenden DVD sind übrigens drei Livemitschnitte, die einen kleinen Vorgeschmack auf das „Völkerball“-Package geben sollen.


Völkerball (17.11.2006) DVD - 9,5 Punkte


Die limitierte Version von „Völkerball“ ist ein echter Blickfang auf meinem CD-Regal. Sie besteht aus einem 190 Seiten starken Bildband, 140 Minuten Live-Show, 105 Minuten Live-Musik und 90 Minuten Dokumentationen. Da bekommt man richtig was für sein Geld.
Eine Frage stellt sich wahrscheinlich nicht nur mir direkt am Anfang: Warum wurde keine Show aus Deutschland aufgezeichnet? Ok, es gibt bereits „Live aus Berlin“, aber vielleicht wollte die Band auch zeigen, wie sich die internationalen Fans bei einer Rammstein-Show so präsentieren. Und seien wir doch mal ehrlich: Es gibt nicht viele deutsche Bands die das können.
Also auf nach Nimes in Frankreich, wo sich das Bühnenbild, welches eine alte Industriehalle mit UFO-artigen Komponenten darstellt, gut in die Open-Air-Arena einfügt.
Der Opener „Reise, Reise“ wird mit einem Akkordeon beendet, welches technischer hergestellt nicht sein könnte. Es folgt der Marschbefehl „Links 2 3 4“ bei dem alle Bandmitglieder im Gleichschritt über die Bühne laufen. Ganz ohne Feuer kommt „Feuer frei!“ natürlich nicht aus, denn am Ende gibt es die berühmten Feuerspuckermasken. Beim Klassiker „Asche zu Asche“ darf natürlich auch nicht das Dance-Keyboard-Solo von Flake fehlen. Beim Höhepunkt der Show wird die Bühne zunächst in blutrotes Licht getaucht, dann erscheint der Metzgermeister mit einem riesigen Kochtopf, in dem Keyboarder Flake zubereitet wird. Es handelt sich natürlich um den Song „Mein Teil“, welches Till in ein Messermikrophon singt. Beim Akkustikstück „Los“ kommt sogar Drummer Christoph Schneider mit einem kleinen Drumset an den Bühnenrand. Beim gleichen Song erklingt ebenfalls ein nervöses Keyboardsolo, inklusive Zerstörung desselbigen am Ende. Bei „Du riechst so gut“ kann man einen Feuerkreis betrachten und bei „Du hast“ singt das gesamte Publikum lautstark mit. Immer wieder fällt Keyboarder Christian „Flake“ Lorenz mit verrückten Aktionen auf, so z.B. bei „Amerika“, wo er sein Instrument auf einem Segway Personal Transporter in einem Konfettiregen spielt. Geiles Ding. Natürlich darf das Element Feuer nicht fehlen, so dass bei der Bandhymne „Rammstein“ meterhohe Feuerfontänen gen Himmel geschickt werden. Der Song „Ich will“ enthält die meiste Dynamik der gesamten Show, nicht nur weil die Drums durch Kanonenschläge unterstützt werden. Etwas ruhiger wird es mit der Ballade „Ohne Dich“, bei der Sänger Till Lindemann zum Schluss in einem Feuerregen steht. Den Abschluss des Konzerts bildet das Depeche Mode Cover „Stripped“, bei dessen Instrumentalteil Bassist Oliver Riedel eine Schlauchbootfahrt über die Hände des Publikums unternimmt. Großartige Show.
Wir wechseln den Spielort und befinden uns für vier weitere Songs in der berühmt berüchtigten Brixton Acadamy in London. Wo die Franzosen schon gut mitgegangen sind, legen die Engländer noch ein paar Schüppen drauf und erhöhen vor allem die Pogostufe. Da will man nicht dazwischen sein. Lautstark und deutlich mitgrölen können sie auch, was man vor allem bei dem von den beiden Gitarristen Richard Kruspe und Paul H. Landers geforderten „Rein raus“ hört.
Wir wechseln für zwei Songs und einen Trailer nach Tokio. Wurden die Japaner bisher als zurückhaltendes Publikum beschrieben, sehen wir hier genau das Gegenteil. Im Song „Mein Teil“ zeigt Till übrigens Humor indem er andeutet, dass sich in dem großen Kochtopf Sushi befände. Leider ein zu kurzer Einblick.
Ebenfalls zu kurz fällt das „Moscow Special“ aus. In knapp sechs Minuten wird der Song „Moskau“ immer wieder durch Autogramm- bzw. Interviewszenen unterbrochen.
Anhand der fast einstündigen Dokumentation mit dem komischen Titel „Anakonda im Netz“ werden einem die einzelnen Erlebnisse und Probleme des Toralltags näher gebracht. Es werden die einzelnen Bandmitglieder und der Tourmanager Emanuel Fialik interviewt. Dabei kommen Themen auf, wie die Pyrotechnik auf der Bühne und wie man damit umgeht, wenn sie mal nicht funktioniert bzw. was an dieser gefährlich sein kann. Es gibt unterschiedliche Auffassungen unter den Bandmitgliedern, wie sie sich während des Auftritts verhalten. Einige Anekdoten über die Schlauchbootfahrt über das Publikum werden ebenfalls zum Besten gegeben. Außerdem erfährt man viel über die Eindrücke der Band Rammstein während einer Tour. Sehr schön anzusehen.
Das zwanzigminütige „Making of the album Reise, Reise“ gibt dann noch einen guten Überblick über die Recordsession, das Mixing und auch die Aufnahmen des Orchesters und des Chors. Dazwischen gibt’s immer wieder Interviews mit der Band, aber auch mit dem Produzenten Jacob Hellner.
Die beiden Audio-CD´s sind ein nettes Beiwerk, doch bei so einer visuellen Band wie Rammstein nicht viel wert.
Der Bildband liefert haufenweise Schwarzweiß-Aufnahmen der Liveshow, vom Aufbau, dem Backstagebereich und von den Fans.
Fazit: Für einen richtigen Fan wie mich bietet die limitierte Fassung einiges, für normale Rammstein-Hörer bietet sich auch nur die reine DVD-Veröffentlichung an. Ich steh halt auch viel mehr auf limitierte Versionen.

Schlagworte: berlin, depeche, deutsche, engel, flake, herzeleid, härte, kraftwerk, lindemann, mein

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Sound Of Truth veranstaltet am 30.01.2010 ein Konzert mit Pauken und Trompeten und heisst die neue Dekade willkommen. Mit dabei sein werden diesmal : ANGELS AND ENEMIES [ Metalcore | Köln / Bonn ] Eine ordentliche Ladung feinsten Melodic Death, g...
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ChrisCore hat eine Veranstaltung hinzugefügt
Samstag, 30. Januar 2010 von 19 bis 23:45
Sound Of Truth veranstaltet am 30.01.2010 ein Konzert mit Pauken und Trompeten und heisst die neue Dekade willkommen. Mit dabei sein werden diesmal : ANGELS AND ENEMIES [ Metalcore | Köln / Bonn ] Eine ordentliche Ladung feinsten Melodic Death, g...
am Freitag
ChrisCore hat eine Gruppe hinzugefügt
am 30.01.2010 starten das Team von Sound Of Truth mit circa 25 Musikern den Anschlag auf das hagener Kultopia. zu hören gibt es feinsten Melo Core, fette Breakdowns, und treibende Beats. Zum Preis von nur 4 Euro im Vorverkauf!
am Freitag

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