Eine Platte nach folgendem Motto: Stark anfangen und dann ganz schwach weitermachen. Die Urväter der Neuen Deutschen Härte haben hier ein Konzeptalbum über die Kirche bzw. das Christentum herausgebracht. Daher kommen auch die teils sakralisch gehaltenen Instrumentalklänge auf dem Album. Die Songs "Unsere Rettung" und "Gekreuzigt" sind auf dem Album der absolute Höhepunkt, da die sakralischen Refrains einfach göttlich sind. Das Lied "My hell" sticht durch das abwechselnde Flüstern und Schreien des Sängers
Dero hervor. Und gerade dies zeichnet
Oomph! aus: Der Sänger und dessen geniale Stimme. Doch auch die hat ihre Schattenseite, nämlich bei den englischsprachigen Songs auf der Platte, die bis auf "Anniversary" im Songfluss untergehen. Die Gitarren rammen dir bei jedem Song einen Schlag in die Magengegend. Bis auf den Song "Zero endorphine" welcher anscheinend zur Erholung dient, knallt der Bass genauso heftig. Also
Oomph!, nur deutsche Songs und ihr erhaltet mehr Punkte.

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