Ich sage mal so: Wenn ich
Mario Barth heutzutage im TV sehe, schalte ich sofort um. Seine Art („Kennste? Kennste? Kennste?“) kann ich mir nicht mehr reinziehen. Und auch seine Fresse hat mittlerweile den Hassfaktor eines
Stefan Raab erreicht. Trotzdem habe ich mir diese CD, sein zweites Programm bei
Ebay ersteigert und bin gespannt was mich erwartet. Das „Intro“ ist schon mal nicht lustig. Er selbst hat nach seinem ersten Programm „Männer sind Schweine, Frauen aber auch“ gedacht, dass es nichts mehr über Männer und Frauen zu erzählen gibt. Allerdings haut seine Freundin immer wieder Dinge raus, die er einfach erzählen muss. Zunächst einmal erklärt er, dass Männerfreundschaften zerbrechen, weil Männer auf einmal das „Spazieren gehen“ für sich entdeckt haben. Das ganze mit der neuen Freundin „Chantal“, ein Name der eigentlich nur einer Frau aus dem Osten gehören kann, oder einer die Pornos macht. Wenn Freunde sich plötzlich als Weinliebhaber herausstellen, kann es schon sein, dass es zu solchen Situationen kommt, wie in „Der Wein muss atmen“. Die beiden Nummern „Fabrikverkauf“ und „Handtasche“ versteht jeder Mann, der schon mal mit seiner Freundin beim Outletverkauf von
Esprit oder
Betty Barclay war. Leider liegen bei diesen Nummern auch die Nachteile von
Mario Barth, denn er lacht sich zu sehr über seine eigenen Witze kaputt. In „Das Kleid“ stellt er sich die Frage, was man mit einem 24teiligen Ess-Service macht, wenn man dadurch zwar 12 Teller besitzt, aber nur 4 Stühle hat und warum sich Kleidergrößen bei Frauen genauso wie deren Temperaturfühligkeit verhalten. Einen super Trick verrät er uns für den Zeitpunkt „Wenn Frauen schnarchen“ und es hinterher nicht zugeben wollen. Wenn Frauen „Starwars“ unrealistisch finden, finden Männer halt „Titanic“ unrealistisch. Gleich zu Beginn des zweiten Teils erklärt er uns eine lustige Theorie warum Frauen immer „Zu zweit auf Klo“ gehen. Dank „Der Badezimmerschrank“ weiß ich jetzt endlich warum es Shampoo gibt, auf dem „For men“ draufsteht. Zwar ist die Nummer als Besoffener in „Einparken“ zu übertrieben, doch irgendwie auch verdammt lustig. Und ich muss
Mario Barth sogar danken, denn auch er hat Hunger wenn er besoffen nach Hause kommt, zu hören in „Die Tiefkühl-Gans“. Fazit: Auf CD geht sein Programm auf, auf DVD würde ich es definitiv schlechter bewerten.

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