Hagen Rocks Community

Manche sagen, Wehringhausen sei dreckig und heruntergekommen. Seid ihr auch dieser Meinung oder ist es doch ganz anders...
Was würdet ihr verändern wenn ihr an der entsprechenden Stelle sitzen würdet?
Was gefällt euch gut, was ist scheisse...

Schlagworte: bodelschwinghplatz, wehringhausen, wilhelmsplatz

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Das habe ich auch schon des Öfteren gehört und jedes Mal entgegnet, dass ich das anders sehe. Klar, es gibt ein paar Ecken in Wehringhausen, die nicht wirklich schön anzusehen sind - aber die gibt es überall. Und oftmals verbergen sich in diesen Häusern tolle Wohnungen.
Gut gefallen mir die immer zahlreicher werdenden Fassadenverbesserungen (jüngst z.B. an der Eugen-Richter-Str.), da sieht man, wie toll viele Häuser wirklich sind. Scheisse finde ich eigentlich nix so wirklich - in so einem lebendigen Stadtteil gehört eben alles zusammen. Wobei, ein bissel Grün könnte nicht schaden. Dass sie vermehrt Bäume gefällt haben, finde ich z.B. doch Scheisse...

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Wehringhausen mausert sich. Leider zum Stadtteil mit Hauptaugenmerk auf Senioren (mit entsprechendem Rückgang des "Angebotes" für jüngere Leute), aber ansonsten sieht es hier doch deutlich schöner aus als noch vor ein paar Jahren ...

Ich hab nix groß zu klagen, sieht man mal von dem elendigen Bimmeln der Pauluskirche direkt neben meinem Schlafzimmerfenster ab, das grenzt schon an Körperverletzung. Sonntagsmorgens um halb neun 30 Minuten Bimmelterror. Geht gar nicht. Ich hab schon überlegt, nur deshalb aus der Gemeinde auszutreten.

Naja, und vielleicht könnte man die komplette Bebauung an der Wehringhauser Straße abreißen, planieren und zu Parkplätzen und Grünflächen machen (steht doch eh alles leer). ;-)

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Also ich lebe nun über dreissig Jahre in Wehringhausen und ich muss doch sagen, dass sich hier einiges in den letzten Jahren, nicht unbedingt zum Guten verändert hat!
Ich kann mich an Zeiten erinnern da war W.hausen noch relativ frei von Müll und man kümmerte sich darum dass es ein wenig schöner wird. Dieser Geist von damals ist leider verflogen.Ein Beispiel: neulich Nachts, so gegen eins, kam ich von nem Freund nach Hause und musste auf meinem Rückweg beobachten wie eine vierköpfige ausländische Familie ein komplettes Ecksofa nach und nach, Teil für Teil am Wehringhauser S-Bahnhof, vor den Toren des Schlachthofes, illegal abgeladen haben( zu Fuß).Als wäre es selbstverständlich sah mich das Familienoberhaupt an und als ich ihn fragte ob er meine dass dies der richtige weg der Entsorgung sei, sagte er nur kurz :' Was? Macht doch jeder!'. Natürlich habe ich die Polizei alarmiert aber als die eintrafen (23 Minuten nach meinem Anruf) war von den 'Entsorgern' nichts mehr zu sehen.
Es ist schon schade denn wir leben in dem schönsten und ältesten Stadtteil Hagens.
Was mich noch mehr stört ist die Tatsache dass unsere ehemals vorzeigbaren Plätze, und das sind ja nicht viele, als Parkplätze das Stadtbild ziemlich verschandeln. Ich meine speziell den Wilhelmsplatz und den Bodelschwingh'platz, der ja mal ein Prachtstück Wehringhausens war mit dem tollen Brunnen(der den Handwerkern huldigt).
Desweiteren stört mich extrem dass sich diese blöde B7 mit samt ihrer Feinstaubproblematik wie eine Schlagader durch Wehringhausen zieht. Aber abreissen der Häuser, Jan, wäre auch keine Lösung und Parkplätze schonmal garnicht. Vielmehr sollte man den Strassenzügen wieder ein Gesicht geben, was aber nur funktioniert wenn wir die Bahnhofshinterführung haben!
Eigentlich lebe ich gern in diesem historischen Viertel aber diese eben erwähnten Gedanken stoßen mir doch immer wieder übel auf, wenn ich durch die Straßen geh' oder fahr'

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Die Bahnhofshinterfahrung wäre wohl leider auch kein großer Trost, weil die B7 soweit ich weiß nur hinterm Bahnhof herführen und etwa bei der Villa Post wieder auf ihre jetzigen Verlauf treffen würde.

Die Ecke da unten war vor dem Krieg wirklich ein Prunkstück, von dem leider nix geblieben ist.

Und was die Sauberkeit angeht ... allein in meiner unmittelbaren Nachbarschaft weiß ich von zwei Hundehaltern (eines eine ältere Dame aus unserem Haus mit einem recht großen Köter und eins ein komischer Schnösel aus dem Haus schräg gegenüber mit zwei kleinen Fiffis), die ihre Tiere zum Kacken einfach nur vor die Tür, maximal um die nächste Straßenecke führen. Das ist so ekelerregend.

Was mich auch immer mehr nervt ist dieses Jugendzentrum direkt vor unserer Tür. Ich bestreite nicht, dass das wirklich sinnvoll ist - aber wenn man wochentags (besonders in den Schulferien bei gutem Wetter) abends, wenn das JZ Feierband hat, irgendwelche Kids unterm Schlafzimmerfenster sitzen hat, die sich gegenseitig bis 2 Uhr nachts ihre neuen Klingeltöne vorspielen oder Glasflaschen auf der Straße zerdeppern, dann zerrt das auf die Dauer an den Nerven. Liegt aber auch an der Straßenschlucht. Hier ganz oben kann ich bei offenem Fenster jedes Wort hören, wenn sich unten vorm Haus zwei Leute im Flüsterton unterhalten.

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Dass man in manchen Straßen leider Slalom laufen muss um nirgends reinzutreten ist schon scheisse! Deshalb würde ich eine Gen-Datenbank für Hunde in unserer Stadt begrüßen.

Ich wohn in einem Haus mit sehr jungen Leuten zusammen und mich nervt es auch extrem dass denen offensichtlich selbst so Zeiten wie die Mittagsruhe und ab 22 Uhr Zimmerlautstärke nicht bekannt sind. Da braucht es das ein oder andere mal Fingerspitzengefühl. Naja jetzt schick ich denen öfter mal unsere Polizei vorbei, so zum mitfeiern quasi...

Ich dachte eigentlich die hätten das Schuhhaus pelka für die neue Umgehung abgerissern??
hhmm letztens war was von Abspecken der Hinterführung in so einer gratis Zeitung zu lesen, wie soll das denn nun werden?

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"Abgespeckte" Hinterführung ist wohl das, was ich meine. Mit meinen Nachbarn hab ich eher wenig Probleme, wenn dann die mit mir haha

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Bahnhofshinerfahrung;
Junkies weg von der Unterführung ( erinnert sich jemand an das plakative Wort No-Go-Area? )
Eine "Hundewiese" in zentraler Lage zur Vermeidung von Tretminen (klappt woanders ganz gut)

Das wär zumindest ein Anfang.. da kann aber noch viel gemacht werden ;)

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Hundewiese ... Man ist von überall in Wehringhausen in maximal zehn Minuten im Wald. Wem das zuweit ist, der sollte sich echt keinen Hund anschaffen.

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Mh.. also ich hab keinen Hund und würde, wenn ich einen hätte, auch mit ihm in den Wald gehen.
Ich gebe dir da hundertprozentig recht.
Aber wenn ich mir ansehe, wie das Leben hier wirklich ist, so kann ich nur sagen:
Die meisten Menschen sind nicht halb so vorausschauend und vernünftig.
Dazu nehmen wir uns meist die eigene Lage als Basis unserer Argumentation, ohne vielleicht zu bedenken, welche Problematik entsteht, wenn ein Mensch nicht den Konditionen der Masse entspricht.
Es ist schon ein wenig viel verlangt eine 70 Jährige 3 mal am Tag bei Wind und Wetter 20 Minuten den Berg hinauf laufen zu lassen. Da hätt ich auch keinen Bock drauf. ^^
Wer leidet letztlich drunter? Der gemeine Fußgänger.. Musst nur mal anner Augustastraße hergehen, dann siehstes ja.

Ich denke, dass es nicht reicht die Verantwortung allein auf die Hundebesitzer abzuwälzen mit dem Argument, der Wald sei doch so nahe. Man sieht ja, dass es nicht klappt ;)
Dann muss man vielleicht einen Schritt auf die Leute im unteren WH zugehen und dort eine Gelegenheit schaffen die Hunde auch bei schlechtem Wetter und wenig Zeit ordentlich ihre Notdurft verrichten zu lassen.
Wenn ein älterer Mensch ohne sonstige Familie / Sozialkontakte einen Hund hat, finde ich das in Ordnung. Wenn er dann selbigen auf die Straße machen lässt, finde ich es sogar verständlich wenn die vernünftigere Alternative dazu rein körperlich eine zu große Belastung darstellen würde.
Du hast zwar recht, aber die Realität verlangt vielleicht andere Maßnahmen, wenn sich an der Tretminensituation was ändern soll.
Die anderen Optionen wären: Hundehaltung in Stadtgebieten nur unter Auflagen, extreme Präsenz der Ordnungshüter gekoppelt mit drakonischen Strafen, Einstellen von Reinigungspersonal oder einfach Duldungsstarre gegenüber dieser Problematik..
Da wär mir eine Hundewiese lieber... Ausserdem könnts hier eh noch ein bisschen grüner werden ;)

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Wenn man sich um den Dreck den der eigene Hund hinterlässt nicht kümmert, finde ich sollte man ihn(den Hund) abgeben. Das ist doch asozial!!! Es gibt genug Möglichkeiten Hundescheisse zu entfernen. Die teilen sogar gratis Scheissetüten für die lieben Vierbeiner aus, und wenn die 'siebzigjährige Oma' das nicht mehr kann soll die Enkelin eben den Hund ausführen und die Scheisse gefälligst wegmachen.

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Selbst wenn die Oma keine Enkel hat gibt es Hundegassi Dienste die man beauftragen könnte.

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Zackenbart sagte:
Selbst wenn die Oma keine Enkel hat gibt es Hundegassi Dienste die man beauftragen könnte.

Asozial ist es auf jeden Fall. Aber du glaubst nich wirklich, dass sich ne "70 jährige Oma" den Gassidienst 3 mal täglich kommen lässt und ihn mit ihrer knapp bemessenen Rente bezahlt, oder? Da lässt sie ihn lieber in den Grünstreifen machen..also den Hund ;)
Ich sag ja, wär ja schön wenn das alles so funktionieren würde, tut es leider aber nicht. Was also machen?
Und zu den Hundekotbeuteln..^^ Es gibt diese an verschiedenen Stellen.. zumindest theoretisch, denn die Auslagen werden scheinbar nicht oder allerhöchstens vierteljährlich befüllt, so sieht für mich die Realität aus.
Es war auch nicht die Rede von einer riesigen, 5 Hektar großen Fläche auf der dann alle Hunde Hagens rumlaufen. Es war eigentlich nur gemeint, dort ein ca. 30 qm großes Areal einzuzäunen, Wiese, Bank, Hundekotbeutel und geruchsneutraler Mülleimer. Das wärs ja schon.
Ich habe letztens jemanden gesehen, der den Kot mit der blanken Hand aufgehoben und in die Büsche geworfen hat. Demjenigen möchte ich danach nicht die Hand schütteln. ;)

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